“Be the change that you wish to see in the world.”

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Februar 2016

Gesellschaft und (Doppel-) Moral

Es ist unbestritten, dass die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft, also Babies, Kinder und Jugendliche (in dieser Reihenfolge abnehmend) noch sehr gut zur Empathie fähig sind und Mitgefühl gegenüber allen Lebewesen empfinden und dieses auch in ihrem Tun und Handeln an den Tag legen.

Erst unsere Gesellschaft bzw. das praktizierte System drängen diese natürliche Empathie und das intuitive Mitgefühl immer mehr in den Hintergrund und lassen es nach und nach immer weiter abkühlen, ja oftmals sogar in Gänze verstummen.

Dies ist eine Art schleichender Prozess, ausgelöst durch konstante mediale Berieselung in verschiedenster Form. Sei es durch omnipräsente und irreführende Werbebotschaften, oftmals Halb- und Unwahrheiten über alle medialen Kanäle bis hin zu bewussten Falschinformationen und Lügen.

Es ist kein Geheimnis, dass die Industrie und ihre (gekauften) Verbündeten alle nur erdenklichen beeinflussenden Maßnahmen über sämtliche ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle ausspielen, um ihre Botschaften in die Gesellschaft zu bringen und ihre Interessen durchzusetzen.

Rücksichtlos. Egoistisch. Gleichermaßen gegenüber Umwelt, Tier und Mensch.

In unserem System lernen unsere Kleinen bereits von klein auf, dass es normal sei Tiere zu Essen und anderweitig auszubeuten. Dass deren Leben minderwertig ist und deren natürliche Interessen nach Freiheit und Unversehrtheit unterjocht werden können.

Es wird Ihnen nicht beigebracht, dass mit diesem System der Ausbeutung grausames Leiden und Tod einhergeht. Das Gegenteil ist sogar oft der Fall, es wird eher noch verharmlost, verschleiert oder gar verleugnet.

Es wird den Kindern anerzogen ihr intuitives, ihr angeborenes Mitgefühl mehr und mehr zu ignorieren, anstatt sie darin zu bestärken danach zu Handeln.

Ob sie es wollen oder nicht – und ohne, dass sie bereits in der Lage wären eigene rationale, empathische Entscheidungen treffen zu können – ziehen wir bereits unsere Jüngsten in das System der Ausbeutung mit hinein und machen sie zu einem Teil davon indem wir Ihnen beispielsweise schon kurz nach dem Säuglingsalter Babybreie mit Fleisch verabreichen.

Es ist wahrlich kein gutes Bild, dass unsere Gesellschaft in Sachen Moral bezogen auf den Umgang mit Tieren, unseren Mit-Lebewesen auf dieser Erde, abgibt.

Aber: Es gibt auch Hoffnung und gute Nachrichten!

Denn immer mehr Menschen überdenken ihre Konsumgewohnheiten und Handeln entsprechend:
Die Anzahl an Veganern und Vegetariern steigt stetig an und ein Großteil davon führt hierfür – neben den gesundheitlichen Vorteilen – vor allem ethische bzw. moralische Gründe an.

Ein jeder kann heutzutage sein Konsumverhalten ändern und es ist leichter als jemals zuvor. Jeder gut sortierte Supermarkt hat mittlerweile ein großes veganes und vegetarisches Produktsortiment und immer mehr Restaurants führen leckere pflanzliche Gerichte (mehr als eine Alternative) in ihren Speisenkarten.

Jeder von uns trägt Empathie und Mitgefühl in seinem Herzen – es ist uns von Geburt an mitgegeben worden. Und dieses Band, dass uns mit allem Leben verbindet kann nicht zerreißen, es vielleicht ist nur verschüttet oder beschädigt, kann aber jederzeit wiederentdeckt, gestärkt und neu geknüpft werden!

Wir können es also besser machen – für uns und alle Lebewesen!

Hören wir also auf unser intuitives Mitgefühl und folgen dem guten Beispiel einer immer größer werdenden Zahl von moralisch denkenden und handelnden Menschen.

Treten wir aus aus diesem System der Ausbeutung und beginnen wir noch heute – direkt, jeder bei sich selbst. Gehen wir mit gutem Beispiel voran und teilen diese positive Lebenseinstellung mit unseren Liebsten und Freuden.

Denn wir retten damit Leben und vermeiden unsagbares Leid…